LIFE SCIENCES

NetSuite für Life Sciences

Ihre Forschung entwickelt sich weiter. Ihre Geschäftsprozesse sollten Schritt halten. Wir helfen Biotech-, Pharma- und Medizintechnikunternehmen, Finanzen, Einkauf und operative Daten zu verbinden, von der Forschungsfinanzierung bis zum kommerziellen Wachstum. Ein ERP bleibt dabei klar von Labor- und Qualitätssystemen abgegrenzt.

MEHR ALS TABELLEN

Jede Wachstumsphase stellt andere Fragen.

Ein junges Biotech-Unternehmen mit begrenzter Liquiditätsreichweite braucht einen anderen Einstieg als ein Hersteller vor der Markteinführung. Entscheidend ist nicht die Zahl der Module, sondern welche Entscheidungen heute schwerfallen.

01

F&E und Liquidität

Getrennte Budgets, Bestellverpflichtungen und Lieferantenrechnungen erschweren die Übersicht über die verfügbare Finanzierung je Programm.

02

Kosten klinischer Studien

CRO-Rechnungen folgen oft erst nach der Leistung. Das Finanzteam braucht nachvollziehbare Abgrenzungen auf Basis von Verträgen, Meilensteinen und Leistungsdaten.

03

Ausgelagerte Lieferketten

CMOs, CDMOs und Logistikpartner verwalten wichtige Daten. Unterschiedliche Tabellen erschweren den Überblick über Bestände, Chargen und Kosten.

04

Kommerzielle Expansion

Neue Gesellschaften, Währungen, Produkte und Vertriebskanäle verlangen Berichte und Kontrollen, die eine einfache Buchhaltung nicht mehr abdecken kann.

EINE VERBUNDENE GRUNDLAGE

Die Geschäftsprozesse hinter der Forschung verbinden

Wir beginnen mit den Abläufen, die Sie steuern müssen. NetSuite-Funktionen, Zusatzmodule und Schnittstellen folgen diesem Bedarf. Klinische Systeme, Labor- und Qualitätslösungen behalten ihre eigenen Aufgaben.

Programm- und Projektkosten

Budgets und Ist-Kosten nach Programm, Studie, Abteilung oder Projekt strukturieren. Kostenverteilung und Berichtsdefinitionen werden vor den Dashboards abgestimmt.

Abgrenzungen und Verpflichtungen

Einen überprüfbaren Prozess für CRO-Schätzungen, Bestellungen, Meilensteine und Abstimmungen gestalten. Annahmen und Freigaben bleiben beim Finanzteam.

Einkauf mit Verantwortung

Bedarfsanforderungen, Genehmigungen, Bestellungen und Rechnungen verbinden. So werden auch gebundene, noch nicht fakturierte Mittel sichtbar.

Bestände und Chargen

Bei Bedarf Chargenverfolgung, Verfallsinformationen und standortübergreifende Bestände konfigurieren. Qualitätsfreigaben und Rückverfolgbarkeit gemeinsam mit Qualitätsteam und Partnern abgrenzen.

Finanzen mehrerer Gesellschaften

OneWorld für Tochtergesellschaften, Währungen und Konsolidierung prüfen. Berichte sollen Programme und Liquidität verständlich machen, nicht nur den Abschluss unterstützen.

Schnittstellen mit Datenverantwortung

SyncBIT für die Anbindung von Partner- und Fachsystemen prüfen. Führende Datenquelle, Zugriffe, Fehlerbehandlung und Abstimmung werden je Datenfluss festgelegt.

DIE BIT-PERSPEKTIVE

Die erste Frage ist unbequem: Können Sie den Zahlen vertrauen?

Eine Finanzverantwortliche bereitet einen Bericht für die Geschäftsleitung vor: Das Programmbudget liegt in einer Datei, CRO-Schätzungen in einer anderen, Bestellverpflichtungen in E-Mails. Software allein bringt diese Zahlen nicht in Einklang. Gemeinsame Definitionen, Verantwortlichkeiten und wiederholbare Abstimmungen kommen zuerst.

Wir sprechen mit Finanzen, Operations, Qualität und IT über ihre Entscheidungen. Gemeinsam klären wir, was in NetSuite gehört, was in Fachsystemen bleiben sollte und welche Schnittstellen und Kontrollen tatsächlich nötig sind.

Danach definieren wir einen ersten Umfang, der sich mit repräsentativen Daten testen lässt: Programmkosten, eine Genehmigungskette, eine Monatsabgrenzung oder Bestandsdaten eines Partners. Weitere Schritte folgen vereinbarten Abnahmekriterien, nicht dem Versprechen, alles funktioniere ohne Anpassungen.

“Gutes ERP-Design beginnt mit klarer Datenverantwortung, nicht mit einer längeren Funktionsliste.”
UNSER VORGEHEN

Ein praktischer Fahrplan, keine Compliance-Abkürzung

BIT verbindet NetSuite-Einführung, Integration und laufende Optimierung. Ihre Qualitäts- und Regulierungsexperten bleiben unverzichtbar: Ein ERP macht ein Unternehmen nicht automatisch GxP-konform, validiert oder auditbereit.

Verstehen vor Konfigurieren

Wachstumsphase, Verwendungszweck, Berichtsziel, Beteiligte und Datenverantwortliche erfassen, bevor der Umfang festgelegt wird.

Systemgrenzen gestalten

Finanz- und Geschäftsprozesse von klinischen, Labor- und Qualitätsaufgaben trennen. Schnittstellen und Validierungsbedarf gemeinsam prüfen.

Reale Szenarien testen

Datenmigration, Berechtigungen, Freigaben und Abnahmetests mit den Menschen abstimmen, die später damit arbeiten.

Gezielt weiterentwickeln

Schulung, Änderungskontrolle, Schnittstellenüberwachung und Managed Support planen, damit das System mit Programmen und Märkten wachsen kann.

WICHTIGE FRAGEN

ERP-Fragen für Life Sciences

Eignet sich NetSuite für ein junges Biotech-Unternehmen?

+

Das kann sinnvoll sein, wenn Berichtswesen, Einkaufskontrollen oder mehrere Gesellschaften die bisherige Lösung überfordern. Beginnen Sie mit dem Business Case und einem angemessenen Umfang, nicht automatisch mit einer komplexen Einführung.

Lassen sich Kosten klinischer Studien auswerten?

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Projektbuchhaltung und konfigurierte Berichte können Studienkosten und Verpflichtungen strukturieren. CRO-Abgrenzungen benötigen zuverlässige Leistungsdaten, abgestimmte Schätzungen und Prüfprozesse. Schnittstellen oder zusätzliche Konfiguration können nötig sein.

Ersetzt NetSuite LIMS, QMS oder klinische Studiensysteme?

+

Nein. ERP verbindet vor allem Geschäftsprozesse und Finanzen. Labor-, Qualitäts- und klinische Systeme erfüllen Spezialaufgaben. Schnittstellen sollten nur Daten für vereinbarte Geschäftsprozesse übertragen.

Garantiert NetSuite GxP- oder 21-CFR-Part-11-Konformität?

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Nein. Die Anforderungen hängen von Verwendungszweck, Aufzeichnungen und Prozessen ab. Ihre Fachleute müssen Validierung, Zugriffe, Audit-Trails, elektronische Signaturen, Verfahren und Änderungskontrolle bewerten. Software allein garantiert keine Compliance.

Können wir mit Finanzen beginnen und später erweitern?

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Ein stufenweises Vorgehen kann sinnvoll sein. Datenstrukturen und Schnittstellengrenzen sollten früh geplant werden. Anforderungen an Bestand, Vertrieb und Umsatzprozesse werden vor der Vermarktung bewertet; Module und Umfang hängen vom Geschäftsmodell ab.

Eine stärkere Grundlage für Ihre nächste Wachstumsphase

Erzählen Sie uns, wo Ihre Programme stehen, welche Zahlen schwer abzustimmen sind und welche Systeme verbunden werden müssen. Gemeinsam besprechen wir einen realistischen NetSuite-Umfang und die Verantwortlichkeiten.